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14.04.19

Zeichen für Frieden und Hoffnung

Von 
Der Liederkranz Hallwangen trat in der Kirche Engeltal auf; am E-Piano Chorleiter Ralf Heckner.
Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote
 
Mit Liedern, Chorälen und Spirituals, die Balsam für die Seele waren und Zeichen des Friedens ebenso beinhalteten wie Hoffnung verbreiteten, begeisterte der Liederkranz Hallwangen sein Publikum in der Kirche Engeltal.

Dornstetten-Hallwangen. Zunächst stimmten die Männer in der kleinen, voll besetzten Kirche in Hallwangen schwungvoll "Calypso Gloria" an, die Frauenstimmen zogen nach. Gemeinsam eröffneten der Erwachsenenchor und die Voice Factory unter der Leitung von Ralf Heckner den Konzertabend.

Pfarrer Christoph Karle freute sich in seinen Begrüßungsworten auf ein besonderes Konzerterlebnis am Vorabend des Palmsonntag. Gemeinsam mit den Besuchern sang der Liederkranz "Ich lobe meinen Gott", bevor der junge Chor Voice Factory mit "Let me fly" und "Adiemus" einen besonderen Akzent setzte.

Die Solisten Iljana Trück und Manuel Hiller erzeugten mit ihren wunderbaren Gesängen Gänsehautstimmung. Gleich im Anschluss stand das israelische Volkslied "Shalom aleichem" auf dem Programm, ein gesungener Friedensgruß, der seitens der Juden traditionell mit "Aleichem Shalom", also "Friede Euch auch", beantwortet wird. Auch besinnliche und nachdenkliche Zwischentexte wurden vorgetragen. Als Thema dafür war die Wahrheit ausgewählt worden.

Besucher haben auch Gelegenheit zum Mitsingen

 

Bei "Herr, weil wir den Frieden brauchen" hatte die Gemeinde ein weiteres Mal Gelegenheit zum Mitsingen. Der junge Chor präsentierte zwei weitere Stücke, die inhaltlich anmoderiert wurden. Bei "Forever" ließ Manuel Hiller erneut ein grandioses Solo erklingen. Ralf Heckner dirigierte den Chor meist mit kleinsten und klaren Gesten. Den Sängern war die Begeisterung an der Musik anzusehen, und diese Faszination schwappte auf die Besucher über.

Seit dem vergangenen Jahr dirigiert Ralf Heckner auch den Erwachsenenchor, der mit einem wunderbaren Klangbild "Heilig Heilig" sang. Bei "Oh Mary don’t you weep" begleitete Chorleiter Heckner am E-Piano seine beiden Chöre und übernahm selbst den Solopart des Spirituals. Das Stück stammt aus der Zeit um 1860. Das beeindruckende Chorwerk wurde immer wieder aufgegriffen, beispielsweise von Aretha Franklin oder Bruce Springsteen.

Der Inhalt befasst sich mit dem Kampf gegen Rassismus. Für raumfüllende Klavierklänge und einen tollen Solopart gab es großen Beifall. A cappella sang der Chor den "Irischen Reisesegen" und als weiteres Segenslied "The Lord bless you and keep you". Bei diesem Stück schwoll die Musik zum Ende hin an und entlud sich zum Höhepunkt in einem polyphonen Amen. Mit einem weiteren Spiritual, das gemeinsam von Erwachsenenchor und Voice Factory gesungen wurde, verabschiedete sich der Liederkranz Hallwangen von den Konzertbesuchern. Das Musikstück "Deep River" klang mit einem sanften Schlussteil aus. Das Publikum war begeistert und quittierte das Kirchenkonzert mit anhaltendem Applaus für die tolle Leistung der beiden Chöre und ihres Leiters.

Am Palmsonntag wurde das gleiche Programm nochmals in der katholischen Kirche St. Maria Königin der Apostel in Baiersbronn aufgeführt.

30.10.2018

Hallwanger Sängerfamilie hält fest zusammen
Von

  

Sieben Mitglieder wurden beim Jubiläumsabend geehrt, darunter sechs Gründungsmitglieder.
Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem eigens für den Jubiläumsabend geschriebenen Musical, gefolgt von Liedblöcken verschiedener Musikrichtungen, stellten die Chöre des Liederkranzes Hallwangen einen imposanten Konzertabend auf die Beine, der begeistert gefeiert wurde. Langjährige Chormitglieder wurden geehrt.

Dornstetten-Hallwangen. "Für Kinder ist in Hallwangen wenig geboten", hatte es im Oktober 1997 im Aufruf zur Bildung eines Kinder- und Jugendchors geheißen. Der 1998 gegründete Chor, der sich heute in "Singspatzen", "Junger Chor" und "Voice Factory" aufteilt, feierte jetzt seinen Geburtstag.

Bürgermeister Bernhard Haas dankte zu Konzertbeginn dem Liederkranz für die wertvolle Kinder- und Jugendarbeit, die wichtig für den Fortbestand des Vereins und gleichzeitig eine Bereicherung für die Stadt Dornstetten sei.

Madita Franke, die gemeinsam mit Ralf Heckner und Elisa Dieterle die musikalische Leitung für den Abend übernommen hatte, blickte in ihrer Begrüßung auf die vergangenen zwei Jahrzehnte mit insgesamt rund 660 Proben zurück, in denen sich mehrere Chorleiter abwechselten. "Die Kinder und Jugendlichen haben viel Zeit in ein Musical investiert", so Dirigentin Franke, mit denen sie verschiedene Charaktere präsentierten und eindrücklich zeigten, dass Familie am wichtigsten ist. Entsprechend der Musical-Story, die das Leben einer fünfköpfigen Familie unter die Lupe nahm, wurden bekannte Lieder ausgewählt und an den dazu passenden Stellen vorgetragen. Kurze gespielte Sequenzen rund um einen Familientisch wechselten sich mit der Musik ab.

Inhaltlich beleuchtete die Geschichte die Außenseiterrolle des Sohns, den Liebeskummer der jüngeren Tochter und die Zukunftspläne der älteren Tochter ebenso wie die Ängste der Mutter um ihren Nachwuchs und den Vater, der mehrfach besungen wurde mit dem Lied von Peter Alexander "Der Papa wird’s schon richten".

Bei der Liedauswahl stand überwiegend deutschsprachiges, modernes Liedgut auf dem Programm, wie "80 Millionen" von Max Giesinger, "Atemlos" von Helene Fischer oder "Hey" von Andreas Bourani. Federführend und verantwortlich für die Regie beim Musical mit dem Titel "So spielt das Leben" war Carina Pfeifle. Nach monatelangen Vorbereitungen hatten die Chöre zur Generalprobe am Tag vor dem Konzert erstmals alle gemeinsam auf der Bühne gestanden und zeigten bei der Jubiläumsveranstaltung ihr ganzen Können und die Freude, die sie beim Singen haben. Das Publikum war begeistert und klatschte bei vielen Titeln rhythmisch mit. Susanne Rinck hatte die Sprecherrolle während des Musicals übernommen und stimmte außerdem textlich auf die einzelnen Szenen ein.

Hits aus Musicals und Filmen erklingen

Dem zweiten Konzertteil ging die Ehrung von langjährigen Mitgliedern voraus. Einige singen schon seit der Gründung des Kinder- und Jugendchors mit. Passend zu den Auszeichnungen für insgesamt sechs Gründungsmitglieder wurde das zu dieser Zeit gesungene Stück "Lieder, die wie Brücken sind" eingespielt. Susanne Rinck betonte bei der Urkundenübergabe, dass Musik ganze Generationen gleich welcher Herkunft verbinde, und auch, dass in Hallwangen die ganze Chorfamilie zusammenhält.

Hits aus Musicals und Filmen wie "Fame" oder ein Medley aus "Phantom der Oper" sorgten auch im weiteren Verlauf des Jubiläumsabends für beste Stimmung. Im Zugabenteil erklangen "Aquarius – Let the Sunshine in" aus "Hair" und "Männer" von Herbert Grönemeyer. Die Chöre wurden begleitet von einer dreiköpfigen Band mit Patrick an der E-Gitarre, Matthias am Klavier und Hannes am Schlagzeug.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Madita Franke, Johanna Heinzelmann, Manuel Hiller, Kathleen Horlacher, Marion Huss und Carina Pfeifle von Hermann Friedrich, Präsident des Chorverbands Kniebis-Nagold, ausgezeichnet. Nicolas Hiller erhielt für langjährige Mitgliedschaft im Chor ebenfalls eine Urkunde der Deutschen Chorjugend.

 

 

 

10.10.2017

Chöre bilden eine stimmige Einheit

 

Beim großen Finale des Jubiläumskonzerts in der voll besetzten Dornstetter Stadthalle standen über 80 Sänger und Musiker gemeinsam auf der Bühne: vom Liederkranz Dornstetten, dem Liederkranz Hallwangen mit den Sängern des Projektchors, der Voice Factory und einer Begleitband. Foto: Sannert Foto: Schwarzwälder-Bote
 
Optisch wie gesanglich bildeten der Liederkranz Dornstetten und der Liederkranz Hallwangen beim Jubiläumskonzert eine Einheit. Die ausgesuchten Volkslieder, Schlager, Popsongs, Werke aus Klassik, Musical, Operette und Oper kamen beim Publikum gut an.

Dornstetten. Wie einst bei der Gemeindereform, so gingen am Samstagabend beim Konzert zum Stadtjubiläum "1250 Jahre Dornstetten" auch die beiden Vereine eine Verbindung ein. Sie luden in die Stadthalle zum Gemeinschaftskonzert ein und boten damit einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Die Bühne für die Sänger war am Hallenende aufgebaut. Auf der eigentlichen Bühne sorgten die Stadtkapelle Dornstetten und die Voice Factory aus Hallwangen für die Bewirtung der vielen Gäste, die den Platz dazwischen füllten.

Begrüßt wurden sie von den Liederkranz-Vorsitzenden Gerlinde Müller und Bernd Hiller, bevor beide Chöre singend in die Halle einzogen und das Publikum mit dem Kanon "Singen macht Spaß" auf das abendfüllende Programm einstimmten.

Den ersten Part übernahm der Liederkranz Dornstetten mit seinem Dirigenten Christian Platschko. Bei einigen Liedern ließen sich die Sänger von Johannes Köstler am Flügel begleiten. "Classic trifft Moderne" lautete ihr Motto des Abends, das sie mit dem Titelsong "Der Entertainer" aus dem Film "Der Clou" eröffneten. Gleich danach entführte der Liederkranz Dornstetten mit dem Lied "Erlaube mir, feins Mädchen" in die Hochromantik.

 

Sanfte Töne

Sanfte Töne schlug der Frauenchor mit Leonard Cohens Originalversion von "Halleluja" in englischer Sprache an. Mit dem Lied "All die schönen Jahre, all die schöne Zeit", von dem Moderatorin Felicitas Seeger weder herausfinden konnte, von wem oder von wann es stammt, zeigte der Männerchor des Dornstetter Liederkranzes sein Können. Alle Dornstetter Sänger stimmten danach gemeinsam das afrikanische "Ukuthula" an, bei dem Christian Platschko mit der Trommel den Takt angab. Mit "Friends of Gold" von Sting und "Bright Eyes", dem von Art Garfunkel gesungenen Titelsong des Films "Unten am Fluss", verabschiedete sich der Liederkranz Dornstetten vorerst von der Bühne.

"Ob wir rote, gelbe Kragen…" – mit diesem Bürgerlied begann der Liederkranz Hallwangen seinen deutschsprachigen Part. Die Sänger und Dirigentin Ilse-Christiane Matz-van Almsick nahmen die Gäste auf "Eine musikalische Zeitreise" mit und ließen sich bei einigen Liedern gleich von einer ganzen Band begleiten. Neben Johannes Köstler am Keyboard waren Patrick Seeger mit der E-Gitarre, David Heieck an der Bass-Gitarre und Jonas Kern am Schlagzeug zumeist mit von der Partie. Dem Lied "Die Gedanken sind frei" folgten "Mit Lieb bin ich umfangen" und das von Brahms vertonte "Da unten im Tale".

In die Operettenwelt entführte der Liederkranz Hallwangen mit Lehars "Lippen schweigen". Bei deutschen Texten blieb es auch bei der Titelmelodie des Märchenfilms "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" mit dem Liedtext "Küss mich, halt mich" und einem Musicalsong aus "Tanz der Vampire", bei dem das Publikum gerne der Aufforderung von Moderator Marko Seeger nachkam und kräftig mitklatschte und mit sang. Mit "Junimond" von Rio Reiser ging es weiter, bevor Helene Fischers "Atemlos" die Gäste abermals mitriss. Reichlich Percussion kam bei "Der Löwe schläft heut Nacht" zum Einsatz, bevor Abbas "Waterloo" und Les Humphries‘ "Mama Loo" die Stimmung in der Halle erst richtig aufheizten.

Nach dem letzten Lied "Live is Life" boten die Hallwanger, verstärkt durch weitere Sänger als Projektchor "The Best of Bond". Das Medley enthielt die Themenmelodie der Bond-Filme ebenso wie bekannte Titelsongs aus "Goldfinger", "You only live Twice", "Live and let Die", "For your Eyes Only" oder "Diamonds are Forever" und wurde mit reichlich Applaus belohnt.

Gemeinsamer Auftritt

Dann kam der Höhepunkt des Jubiläumskonzerts: Gemeinsam sangen die Liederkränze Dornstetten und Hallwangen, unterstützt von Voice Factory, "We are the World" und sorgten damit für einen stimmgewaltigen Auftritt, der von der Band begleitet und von Christian Platschko dirigiert wurde. Auch bei "O Täler weit o Höhen" und dem sanften "Für die Schönheit dieser Welt" harmonierten die beiden Chöre hervorragend miteinander. Und so forderte das Publikum am Ende nicht nur eine, sondern gleich zwei Zugaben.

Mit Verdis "Chor der Gefangenen" und dem kurzen aber heiteren Rausschmeißer aus der Bugs-Bunny-Show "Das Publikum war heute wieder wundervoll" kamen die Sänger diesem Wunsch nach. Am Ende zeigte sich Felicitas Seeger "schwer beeindruckt davon, was der Hallwanger Projektchor auf die Beine gestellt hat". Gemeinsam mit Marko Seeger dankte sie allen, die zum Gelingen des Jubiläumskonzerts beigetragen haben und verteile Blumen und Geschenke. Gerlinde Müller, die den beiden Moderatoren dankte, hob als Gastgeberin vor allem das Engagement des Liederkranzes Hallwangen hervor, der keine Mühen gescheut, an den beiden gemeinsamen Proben in Dornstetten teilgenommen und Doppelproben in Kauf genommen habe. "Das ist eine großartige Leistung", lobte Müller. Der Dank des Publikums galt am Ende beiden Chören für ein hervorragendes Konzertereignis, das mit lange anhaltendem Applaus belohnt wurde.

12.03.2017

Das Publikum lässt einfach mal die Seele baumeln

14.03.2017 - 17:56 Uhr

Dornstetten-Hallwangen. Mit "Meine Zeit steht in deinen Händen" war das rund 70-minütige Konzert des Liederkranzes Hallwangen überschrieben, das die kleine Kirche Engeltal in Hallwangen mit Besuchern füllte. Zuhören, Mitsingen und der Hektik des Alltags entfliehen – das stand bei den musikalischen Darbietungen im Vordergrund.

Zu Beginn des Konzerts hatten sich die Sänger des Erwachsenenchors in mehrere Gruppen aufgeteilt, schritten durch beide Kircheneingänge Richtung Chorraum und ließen dabei in einem leicht chaotischen Stimmenwirrwarr gleich mehrere Lieder gleichzeitig erklingen. Den tatsächlichen Start bildete das titelgebende Stück "Meine Zeit steht in deinen Händen", aus der Feder von Theologe, Buchautor und Liedermacher Peter Strauch, der es 1980 als 37-Jähriger gedichtet hatte.

Pfarrer Matthias Steinhilber moderierte das Konzert, mit dem er die Gäste anspornte, zur Ruhe zu kommen und Gelassenheit zu verspüren. Die vorgetragenen Lieder in lateinischer, deutscher und englischer Sprache luden nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitsingen ein.

Nach "Sanctus" stand mit "I sing holy" ein zweites Anbetungslied auf dem Programm, bei dem Werner Müller mit einem Klarinetten-Solo glänzte. Das Taizé-Lied "Ubi caritas" sang der Chor mit den Konzertbesuchern mehrstimmig und in lateinischer Sprache. Bei Liedern, wie "O burden down, my Lord" durchzog Gänsehautstimmung das Kircheninnere.

Chorleiterin Ilse-Christiane Matz-van Almsick dirigierte ihren Erwachsenenchor mit ausladenden Bewegungen zu Höchstleistungen und entlockte den Sängern auch mit kleinsten Gesten feinste und fast gehauchte Töne, die sanft erklangen und für eine besondere Stimmung sorgten. Zwischen den Liedvorträgen erzählte Pfarrer Steinhilber Gleichnisse und kleine Geschichten, die zu den nächsten Gesangsstücken überleiteten. Gleich drei Soloparts übernahm die Gesamtleiterin Matz-van Almsick selbst und ohne Chor, aber in Begleitung von den Instrumentalisten Jonas Kern (Schlagzeug), Patrick Seeger (Leadgitarre) und Volker Jerger (Bassgitarre).

Faszination löste der Kanon "Magnificat" aus Taizé aus, der von den Kirchenbesuchern gemeinsam mit den Chorsängern zelebriert wurde, wobei der Chor ein weiteres Lied unterlegte und das Stück siebenstimmig und zu einem herausragenden Klangerlebnis wurde. Auch Lieder, die Halt in schwierigen Lebenslagen geben wie das Stück "Von guten Mächten wunderbar geborgen" zeigten den Chor gefühlvoll, variabel, einheitlich und stimmgewaltig zugleich.

Weitere Aufführung am kommenden Sonntag in Baiersbronn

Zum Abschluss sangen Chor und Gäste nochmals gemeinsam das titelgebende Anfangslied. Liederkranz-Vorsitzender Bernd Hiller dankte in seinen Schlussworten allen Beteiligten und auch Messner Ulrich Roller, der für die Technik verantwortlich war. Als Zugabe hatte sich der Erwachsenenchor "I sing holy" gewünscht, das auch beim zweiten Mal einen lang anhaltenden Beifall nach sich zog.  Das Konzert wird am kommenden Sonntag, 19. März, 17 Uhr, ein zweites Mal in der katholischen Kirche in Baiersbronn aufgeführt.

20.01.17

Freude über viele neue Sänger

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Dornstetten-Hallwangen. Bernd Hiller ist bei der Hauptversammlung des Liederkranzes Hallwangen in der Gaststätte zur Juhee als Vorsitzender wiedergewählt worden. Ebenfalls weiter im Amt bleiben die stellvertretende Vorsitzende Maria Westkemper, Finanzverwalterin Gerlinde Pfeifle, Schriftführerin Bianca Hiller, die Jugendvertreterinnen Susanne Rinck und Dagmar Dieterle, die Kassenprüfer Herbert Graf und Angelika Morgenthaler sowie im Ausschuss Herbert Graf, Marion Huß, Erna Märgner, Elke Schmidt, Rolf Pfeifle und Wolfgang Seeger.

Große Freude herrscht beim Liederkranz über die zahlreichen Neuzugänge im vergangenen Jahr: beim Erwachsenenchor fünf Sängerinnen, bei Voice Factory sechs Sängerinnen und Sänger sowie 13 Fördermitglieder. Damit singen im Erwachsenenchor unter der Leitung von Ilse-Christiane Matz-van Almsick 30 Sängerinnen und acht Sänger. Bei Voice Factory wirken unter der Leitung von Ralf Heckner 33 Sängerinnen und Sänger mit und unter der Leitung von Madita Franke bei den Singspatzen fünf Sängerinnen sowie beim Jungen Chor 17 Sängerinnen und Sänger. Dazu kommen zwölf Ehrenmitglieder und 58 Fördermitglieder.

Nach den erfolgreichen Konzerten "Wünsche werden wahr" und "Skyfall" im vergangenen Jahr plant der Liederkranz auch in diesem Jahr wieder viele Aktivitäten. Am 12. März findet in Hallwangen ein Kirchenkonzert statt, das am 19. März in der katholischen Kirche in Baiersbronn wiederholt wird. Außerdem gibt es am 7. Oktober zum Dornstetter Stadtjubiläum ein Gemeinschaftskonzert mit dem Liederkranz Dornstetten in der Stadthalle, zu dem am 9. Februar ab 20 Uhr im Probenraum des Liederkranzes Hallwangen (Eingang Im Herrenfeld) eine Infoveranstaltung für den James-Bond-Projektchor stattfindet.

Die Hauptversammlung wurde vom Liederkranz und der Voice Factory mit Liedvorträgen umrahmt.

07.12.16

20 Jahre ohne Unfälle

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Harmonisch umrahmte der Liederkranz Hallwangen die Feierstunde musikalisch. Foto: Förderkreis Foto: Schwarzwälder-Bote

Dornstetten-Hallwangen. Eine stimmungsvolle Barbara-feier erlebte der Förderkreis Historischer Bergbau Hallwangen, musikalisch harmonisch umrahmt vom Liederkranz Hallwangen unter der Leitung von Ilse-Christiane Matz-van Almsick.
Vereinsvorsitzende Erna Märgner begrüßte die Bergleute, die Bürger von Dornstetten, Aach und Hallwangen und Gäste der Feier sowie die Vertreter der beiden Kirchengemeinden, Thomas Schmelzle und Georg Lorleberg, mit einem herzlichen Glückauf. Dass bereits die 20. Barbara-feier begangen werde, ohne dass Unfälle zu verzeichnen waren, sei der vorsichtigen Arbeitsweise, dem kollegialen Handeln und der Hilfe Gottes zu verdanken, so Märgner. Vor exakt 20 Jahren wurde die Grube nach beinahe 100-jährigem Dornröschenschlaf wieder geöffnet und für die Besucher zugänglich gemacht.

Diakon Georg Lorleberg ging in seiner Ansprache auf das Thema Licht als etwas sehr Wichtiges im Leben der Menschen ein, dies aber besonders bei der Arbeit unter Tage. Nach gemeinsamem Gebet und Choral und empfangenem Segen wurde das traditionelle Steigerlied der Bergleute im Fackelschein freudig gesungen.

Anschließend waren alle eingeladen, im Café Silberwald gemütlich ein Gläschen Glühwein zu genießen.

 

11.04.16

Von  

Von Doris Sannert

Fotos: Sannert Foto: Schwarzwälder-Bote

Ob volkstümliches Liedgut, choraler Chorgesang oder klassische Werke – der Liederkranz Hallwangen hat alles drauf – und so bekamen die vielen Zuhörer beim Wunschkonzert selbst Jazzsongs zu hören. Am besten kamen jedoch die Hits aus der Rock- und Popmusik an.

Dornstetten-Hallwangen. Beim ihrem letzten Konzert hatten die 35 Chormitglieder Stimmkarten verteilt, auf denen die Gäste ihr persönliches Lieblingslied markieren konnten. Am Samstagabend erfolgte nun beim großen Wunschkonzert unter dem Motto "Wünsche werden wahr" die Auflösung. Mehr als drei Stunden lang wurde den Zuhörern, die die Turn- und Festhalle füllten, ein so breit gefächertes Repertoire präsentiert, wie es sonst bei einem Konzert kaum üblich ist – Mitsingen und Mitklatschen war dabei ausdrücklich erlaubt.

Zur Verstärkung hatte sich der Liederkranz zehn Gastsänger geholt, und so standen abwechselnd Projektchor, Liederkranz und Frauenchor auf der Bühne – allesamt von einzelnen Musikern oder einer ganzen Band begleitet. Die "Voice Factory" durfte natürlich nicht fehlen und sorgte mit einigen Songs für Stimmung.

 

Vorsitzender Bernd Hiller hieß alle willkommen und reichte das Mikrofon an Marco Seeger weiter, der durch das abendfüllende Programm führte und Chöre wie die gewünschten Lieder und deren jeweilige Platzierung ankündigte. Los ging es mit Platz acht in der Zuhörergunst und dem Lied "As Time Goes by" aus dem Filmklassiker "Casablanca". Nach dem "Ave verum" leitete Chorleiterin Ilse-Christiane Matz-Van Almsick mit einem Gedicht zu dem Lied "Sag mir, wo die Blumen sind" über, das nicht nur von Marlene Dietrich, sondern auch von Hildegard Knef und Udo Lindenberg interpretiert wurde. Danach folgte das "Ännchen von Tharau".

In die 50er- und 60er-Jahre führten der Dauerbrenner "Marmor, Stein und Eisen bricht" und die beiden Beatles-Songs "Yesterday" und "Let it be". Die beiden Letzteren landeten in der Wählergunst auf Platz fünf, ebenso der Filmsong "Moonriver".

Beliebt bei den Hallwanger Zuhörern sind auch die Les Humphries Singers. Von ihnen gab es "Mexiko" und "Mama Loo" zu hören. Mit "Junimond" von Rio Reiser ging es weiter, bevor die beliebtesten Lieder an die Reihe kamen. Auf Platz drei hatten die Zuhörer "We are the World" gewählt – ein Lied, das Michael Jackson gemeinsam mit Lionel Richie geschrieben hat und das mehr als 80 Sänger gemeinsam aufgenommen haben, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln.

Noch besser kam die "Bohemian Rhapsody" von Queen an. Für das schwierig zu spielende Gitarrensolo verstärkte Paddy Pohl die Band mit Malgorzata Budzinska am Keyboard, Jonas Kern am Schlagzeug, Verena Müller (Saxofon), Patrick Seeger (E-Gitarre) und Volker Jenker (Bass).

Die meisten hatten es schon geahnt: Auf Platz eins der Liederkranz Charts landete unangefochten das Abba-Medley mit Liedern wie "Mamma Mia", "SOS", "Take a Chance on me", "Dancing Queen" und "Waterloo".

Dirigentin glänzt auch bei Soloauftritten

Für Abwechslung sorgte an dem langen Konzertabend nicht nur das Programm selbst. Ilse-Christiane Matz-Van Almsick unterhielt die Gäste mit Soloauftritten und sang "Für mich soll’s rote Rosen regnen" ebenso wie ein zynisches Gute-Nacht-Lied und glänzte auch mit dem französischen Chanson "Les feuilles mortes".

Ein Höhepunkt ist stets auch der Auftritt der "Voice Factory", die nun mit zwei Sängern und Ralf Heckner als neuem Dirigenten auftritt. Der Chor unterhielt mit "Lollipop", Leonard Cohens "Hallelujah" und dem Titel "Time of my Life" aus dem Film "Dirty Dancing". Manuel Hiller übernahm dabei den Solopart. Am Ende gab es für den Auftritt der jungen Sänger einen Sonderapplaus.

Nach einer kleinen Mitgliederwerbung der Dirigentin, in dem Jahr, in dem der Liederkranz Hallwangen sein 120-jähriges Bestehen feiert, wurden alle Akteure auf der Bühne am Ende vom Publikum mit einem lange anhaltenden Applaus belohnt. Die zwei Zugaben – "We are the Champions" und noch einmal "Waterloo" – waren danach ein Muss.

 Eine besondere Ehrung nahm der Vorsitzende des Chorverbands Kniebis-Nagold, Hermann Friedrich, beim Wunschkonzert des Liederkranzes Hallwangen vor. Mit Sigrid Pfeifle ehrte er eine "Hochkaräterin". Für 60 Jahre aktives Singen wurde sie mit einer Urkunde des Deutschen Chorverbands geehrt.

 Die silberne Ehrennadel samt Urkunde erhielt die ehemalige Vorsitzende des Liederkranzes, Maria Westkemper, für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.

 Seit 15 Jahren sind Bianca und Bernd Hiller im Vorstand des Vereins aktiv – sie als Schriftführerin, er als zweiter und inzwischen als erster Vorsitzender. Für beide gab es dafür ebenfalls eine Ehrennadel mit Urkunde vom Chorverband. Auch Bürgermeister Bernhard Haas ehrte das Paar: Im Namen der Stadt und des Gemeinderats überreichte er Bianca und Bernd Hiller die Stadtmedaille in Silber. Friedrich und Haas lobten das Engagement des Liederkranzes für den Chorgesang und die Stadt und bescheinigten ihm nicht nur Quantität, sondern auch Qualität, wie es Friedrich ausdrückte.

13.12.2015

Bericht Liederkranz Hallwangen/Schwarzwälder Bote

10.03.2015

Von geistlicher Musik bis zum Pop

Schwarzwälder-Bote, 10.03.2015 19:35 Uhr
Frühjahrskonzert "Lets fetz"
Bericht/Foto: Doris Sannert/Schwarzwälder Bote
 
 

Dornstetten Buntes Programm rund ums Tanzen

Schwarzwälder-Bote, 23.03.2014 18:21 Uhr


Bei der Gesamtprobe bereiteten sich Sänger und Musiker auf den Auftritt vor. Foto: Schmidt

 

Dornstetten-Hallwangen. Der Liederkranz Hallwangen gibt am Samstag, 29. März, ab 20 Uhr in der Hallwanger Turn- und Festhalle sein Frühjahrskonzert unter dem Motto "Let’s fetz – das singende Tanzkonzert".

Die Konzertbesucher erwartet ein bunter Reigen von Melodien, die alle etwas mit dem Tanzen zu tun haben, sei es im Liedtitel, im Rhythmus oder auch im Text. Auf dem Programm stehen bekannte Stücke aus Volksmusik, Schlager und Musical. Mit Titeln wie "Jetzt tanzen alle Puppen", "Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht", "Schönauer Linde", "Proud Mary", "What a Feeling", "Schöner Gigolo", einem Medley aus dem Musical Grease und vielem mehr verspricht der Liederkranz, für jeden Geschmack etwas zu bieten. Dazwischen gibt es einige Tanzeinlagen.

Die Konzertvorbereitungen laufen laut Mitteilung des Vereins auf Hochtouren. Jüngst trafen sich die Sänger aller Chöre zu einer Gesamtprobe, um sich zusammen mit den Musikern auf den Auftritt vorzubereiten.

Die musikalische Begleitung haben Instrumentalisten übernommen, die ihr Können bereits bei mehreren Konzerten des Liederkranzes bewiesen haben: Malgorzata Budzinski (Klavier), Volker Jerger (Bassgitarre), Jonas Kern (Schlagzeug) und Patrick Seeger (E-Gitarre). Im Anschluss an das Konzert spielt Alleinunterhalter Rainer Kaufmann zum Tanz auf.

Tickets: gibt es im Vorverkauf bei der Zweigstelle der Volksbank Dornstetten in Hallwangen, bei der Tankstelle Ziefle in Hallwangen und im Schuhhaus Nestle in Dornstetten.

 

Strahlend wie ein Frühlingstag

Schwarzwälder-Bote, 27.03.2012 20:53 Uhr

Spritzig und voller Lebensfreude präsentierte sich der Liederkranz Hallwangen bei seinem Frühlingskonzert.  Foto: Schwark Foto: Schwarzwälder-Bote

Spritzig und voller Lebensfreude präsentierte sich der Liederkranz Hallwangen bei seinem Frühlingskonzert. 
Foto: SchwarkFoto: Schwarzwälder-Bote

Von Lothar Schwark Dornstetten-Hallwangen.

So bunt und strahlend wie die Jahreszeit präsentierte sich der Liederkranz Hallwangen bei seinem Frühjahrskonzert. Dass die Sänger über eine große Fangemeinde verfügen, belegte die ausverkaufte Turn- und Festhalle.Der Chor lud zu einer reizvollen musikalischen Reise ein. Als echtes Energiepaket erwies sich dabei Chorleiterin Ilse-Christiane Matz-van Almsick, die die musikalische Gesamtleitung hatte. Zum Gelingen des Konzerts trugen außerdem die Instrumentalisten Malgorzata Budzinski (Klavier), Volker Jerger (Bassgitarre), Jonas Kern (Schlagzeug), Verena Müller (Saxofon) und Patrick Pohl (E-Gitarre) bei, die den musikalischen Rahmen setzten.

Vorsitzender Wolfgang Schmidt zeigte sich von der Besucherzahl "überwältigt". Unter den Ehrengästen begrüßte er den künftigen Dornstetter Bürgermeister Bernhard Haas sowie Helga Wiener und Martin Sprenger vom Chorverband Kniebis-Nagold.

Der musikalische Ausflug unter dem Motto "Live is Life" startete in den frühen 1960er- Jahren mit dem einfühlsam vorgetragenen "Yesterday" und einer weiteren Huldigung an die Beatles, "Let it be", bei der sich mancher Mittfünfziger in seine Jugend zurückversetzt wähnte. Ein Gefühl von Sonne, Strand und Meer kam beim Medley "Best of Beach Boys" auf. "Live is Life" klang fetzig durch die Halle, bevor der Chor fröhlich und ausdrucksvoll ein Sister-Act-Medley zelebrierte und gleich darauf mit "The Rose" Gänsehaut bei manchem Zuhörer erzeugte.

Als eingespieltes Team überzeugte die "Voice Factory" bei ihrem umjubelten Auftritt. Die zwölf jungen Sänger im Alter zwischen 16 und 24 Jahren belegten, dass sich der Chornachwuchs im Aufwind befindet. "Joyful, Joyful" heißt die neueste Kreation der Jugendlichen, die das Stück a capella vortrugen.

Zum Broadway, der dekorativ im Hintergrund die Bühne schmückte, führte Teil zwei der musikalischen Reise. "Moon River" hatte einst Frank Sinatra zum Erfolg getragen. Auch der Liederkranz verstand es, den Titel gefühlvoll wiederzugeben. Lebenslust pur war förmlich bei Liedern aus dem Musical "Hair" zu spüren. Mit der "Bohemian Rhapsody" von Freddie Mercury verabschiedete der Liederkranz seine Gäste. Diese hielt es nicht auf ihren Sitzen. Mit anhaltendem stehenden Applaus wurden mehrere Zugaben gefordert.

Neben den 58 Mitwirkenden auf der Bühne waren Herbert Graf, Bernd Hiller, Rolf Pfeifle, Wolfgang Schmidt und Patrick Seeger für die Technik verantwortlich. Bernd und Bianca Hiller, Rolf, Gerlinde und Carina Pfeifle sowie Maria Westkemper hatten das Bühnenbild gestaltet.

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